Prinzip

Zuerst die Boxenaufsteller

Die Aufsteller werden - wie der Name sagt - auf den Boxen aufgestellt.
Durch die Dreipunkt-Lagerung auf zwei Kunststoff-Füßen am Schild und einer massiven Edelstahlkugel stehen sie dort sehr stabil und rutschsicher.

Das Schild wird parallel zur Boxen-Vorderkante, direkt über dem Hochtöner, aufgestellt.
Die Höhe des Spiegels kann eingestellt werden, in dem die Edelstahlkugel abgeschraubt wird (Vorsicht, sehr schwer) und der Stab durch eines der drei Löcher im Schild gesteckt wird (mit dem mittleren Loch eginnen, später mit dem oberen und unteren Loch experimentieren).
Anschließend wird die Edelstahlkugel wieder aufgeschraubt.Die Neigung des Spiegels zum Hörplatz hin wird am Spiegelgelenk vorgenommen (ggf. die Gelenkschraube ein wenig!!! nachziehen).
Um mehr Raumeindruck zu erhalten oder die Präsenz der Bühne zwischen den Lautsprechern zu erhöhen können die Spiegel einfach nach außen oder innen geschwenkt werden.
Achtung: bereits kleine Änderungen können enorme Auswirkungen auf den Klang haben - deshalb in winzigen Schritten vorgehen.







 


Raumaufsteller

Vier Aufsteller gehören zum "Grund-Set":
Zwei Akustik-Spiegel werden auf Ohrhöhe in die Raumecken hinter dem Hörer aufgestellt. Diese werden auf die diagonal gegenüber stehende Box ausgerichtet.
Der dritte und vierte Akustik-Spiegel wird auf Ohrhöhe zwischen den Boxen aufgestellt oder aufgehängt und zum Hörplatz hin ausgerichtet.

Prinzipiell gilt:
Akustikspiegel, die in Richtung der Boxen zeigen, werden auf die jeweils gegenüberstehende Box ausgerichtet.
Akustikspiegel, die in Richtung Hörer weisen werden zum Hörplatz hin ausgerichtet.

Das klingt erst einmal kompliziert, ist es aber nicht.
Denn mit Rändelschrauben kann schnell und perfekt eingestellt werden.

Alle Genießer, die die Klangspiegel bereits einsetzen, wissen: Der enorme Klanggewinn entschädigt für diese kleinen und schnell gelernten "Zielführungen"!