Meinungen

Hörer, Tester, Experten und Käufer

berichten über Erfahrungen mit ARAKAS-Akustik-Spiegeln

 

Wolfgang Saul, seit 35 Jahren High-End-Fachhändler und begnadeter Blogger schreibt:
audiosaul.de/arakas-akustische-spiegel-test-und-erfahrungen/

Ein Herr Grunewald hat um eine Besuchszeit gebeten, um mir seine „Akustischen Spiegel“ unter der Marke ARAKAS vorzuführen.
Einzig und allein meine anerzogene Höflichkeit war es, die mich davon abgehalten hat, diesem Herrn gleich am Telefon zu sagen:

„Bleiben Sie mal besser wo Sie sind. Von so einem Quatsch halte ich nichts und ich will mit sowas auch nichts zu tun haben!“.

Wieso ich diesen Hörtermin am liebsten abgesagt hätte?

Ganz einfach.
Weil ich mir zu 100% sicher war, dass dieser Vorführtermin „ein Schuss in den Ofen“ werden würde – und zwar für Herrn Grunewald.

Mir ist doch völlig klar, dass so eine Fläche – aus welchem Material auch immer – die ich in die Nähe eines Hochtöners bringe, den Klang manipulieren muss. Ich muss doch nur mal meine Hände um den Mund halten und meine Stimme klingt sofort anders – hohl eben. Ich muss nur ein Stück Pappe neben den Hochtöner halten – und es klingt anders.
Ist doch alles logisch. Ich kriege neue Möbel – und es klingt anders. Ich habe viele Leute zu Besuch – und es klingt anders. Was ich auch verändere – immer klingt es anders.

Das ist Unsinn – das muss Unsinn sein!

Unterdessen baut mir Herr Grunewald ein paar seiner „Zauberspiegel“ auf, hört selber kurz hinein und fordert mich dann auf, mir meine Anlage „jetzt mal anzuhören“.

Erste Hörprobe
Ich setze mich auf meinen gewohnten Hörplatz, starte “Papa Loko” von Amada  … und bin auf der Stelle verblüfft.
Die geblasene Hawaii-Muschel klingt immer noch sauber und natürlich, franst nicht aus, wird in der Größe und vom Standort her korrekt abgebildet. Irgendwie sogar noch natürlicher und detaillierter als ich sie bisher gehört hatte.
In keiner Weise klingt auch nur eine der dann folgenden Chorstimmen verfärbt. Die Raumtiefe und die Fokussierung wirken wie selbstverständlich – als wäre man schon mal dort gewesen und könnte das deshalb beurteilen.

Die Solo-Stimme höre ich, als sei ich ein paar Schritte näher an die Sängerin heran gegangen. Ich verstehe sie besser, höre genauer, wie sie artikuliert. Auch unbedeutende Nebengeräusche sind deutlicher, stören aber überhaupt nicht, weil auch sie so „selbstverständlich“ und „natürlich“ klingen.

Zum ersten Mal höre ich deutlich, wie weit die Solosängerin vor (!) dem Chor positioniert ist.

Alles wird   n-a-t-ü-r-l-i-c-h-e-r

Titel für Titel bestätigt meinen Eindruck. Immer wieder das gleiche Ergebnis, eine schlicht und ergreifend natürlicher wirkende Wiedergabe mit einer wahnsinnigen Feinzeichnung. Mehr Details, mehr Körper, mehr Dynamik, mehr Echtheit, mehr Realität.

Das bleibt nicht in einem Maße, in dem man sich etwas einbilden kann. Das ist deutlich und man hat den Eindruck, sich einen deutlich teureren Lautsprecher gekauft zu haben.

Hier wird kein Sound erzeugt – hier wird man ins Geschehen hineingesogen.

Ich reiße mich noch einmal zusammen und konzentriere mich.
Sage mir: Wie oft hast Du in Deinem Leben schon etwas gehört, was Dich zwar auf der Stelle total fasziniert hat! Wie oft bist Du tagelang vor Begeisterung fast ausgeflippt.
Und dann – irgendwann – denkt man plötzlich „Moment! Was ist das?“ – und schon hat man die Achilles-Sehne entdeckt. Irgendetwas an der Raumdarstellung ist falsch, der Bass macht Probleme, die Größenabbildungen sind unglaubwürdig, der Abstand zwischen den Musikern ist zu groß oder zu klein, die klaren Höhen sind zu klar und die schönen Höhen doch zu schön.

Also suche ich auch hier nach Hinweisen auf solche Klangeigenschaften, die dem Ergebnis am Ende doch noch in die Suppe spucken könnten, doch ich finde sie nicht.
 

Das erste Set ist geordert
Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, die erste Ausstattung von Herrn Grunewald geliefert zu bekommen und falls Sie jetzt neugierig geworden sind – dann lade ich Sie herzlich dazu ein, uns dabei zu begleiten, dieser Sache tiefer auf den Grund zu gehen!

 

 

Auszüge aus Testbericht von audiophil-online
www.audiophil-online.de/raumakustik/arakas-akustik-spiegel.html

...
(Nach kompletter Aufstellung aller Spiegel)

Was nun passiert, ist unglaublich.
Und wenn man es nicht selbst gehört hat, kaum zu beschreiben.
Es entsteht eine Direktheit, eine dreidimensionale Darstellung vor allem von Stimmen, aber eben auch eine extreme Bühnenstaffelung in die Breite und Tiefe, die schlichtweg beeindruckend ist …
und die ich so noch nie gehört habe!
 

Mit eingewinkelten Boxen-Aufstellern ist die Direktheit stärker und die
Räumlichkeit etwas schwächer, mit ausgewinkelten Spiegeln genau andersherum. Meinem
Hörgeschmack kommt die Direktheit absolut entgegen, denn ich bin mit geschlossenen Augen
versucht, die Hand auszustrecken und nach der Sängerin Andra Day zu greifen.


Der Raum klingt nun an vielen Stellen richtig gut. Ich muss nicht zwangsläufig
im Sweet-Spot sitzen, sondern kann irgendwo im Raum stehen und habe trotzdem das Gefühl,
richtig gut Musik zu hören. Ideal für alle, die währenddessen gerne mal aufstehen und Dinge erledigen oder
zu mehreren Musik hören möchten.

Eigentlich hat es noch nie irgendwo so gut geklungen.

Doch dann kam Grunewald zum Abbauen – und baute zunächst noch mehr auf: einen zweiten Ständer vorne zwischen den Lautsprechern, sodass nun zwei Spiegel frontal auf meinen Hörplatz ausgerichtet waren.
Noch mehr Spiegel? Ich war skeptisch, ob meine Ohren überhaupt noch mehr wollten. Wird die
Direktheit irgendwann nicht zu viel und nervt dann zwangsläufig nur noch?

Von wegen! Aber mir fehlen nun wirklich die Worte. Ich kann nur ein „noch mehr“ vor alles setzen:
noch mehr 3D, noch mehr Direktheit, noch mehr Räumlichkeit. Und wie gesagt: Das alles auf einem Niveau, das ich so noch nie gehört habe – und das zweifelsohne süchtig macht.

 

Das Fazit.
Ein wahr gewordener Tuning-Traum, mit dem sich wohl jeder Raum in den perfekten Hörraum
verwandeln lässt. Wer es einmal selbst gehörthat, wird sich nur schwer wieder von den Spiegeln trennen können.

 

Tobias Kimmer, Raum & Klang Chemnitz, Händler

Während des Probehörens:
„Ja, spielen wir hier jetzt in einer Halle?“,
„Spielt exakt auf dem Punkt!“
„Das ist schon beeindruckend!“

 

Joachim Gerhard, SuesskindAudio

„Alles voller, runder, durchgezeichneter, Drums exakt auf dem Punkt.“
„Das ist das Beste an raumakustischen Maßnahmen, was ich bisher erlebt habe!“
Beim Hören von Titelmelodie Game of Throns: „Das habe ich so noch nie gehört – und ich habe das schon Tausend Mal gehört!“

Ansonsten fand ich, dass die Spiegel sich extrem positiv auf den Fokus ausgewirkt haben.
Man hatte das Gefühl, dass aller viel präziser war.

Auch die Durchhörbarkeit war besser und das wirkte sich auf die Tonalität aus.
Das Klangbild war voller und präziser zugleich.

Ingesamt erzeugte es ein Gefühl hoher Spannung, aber ohne zu stören.
Im Gegenteil, es waren weniger Störungen vorhanden.

Das ist das Klangbild, was der engagierte Hörer braucht.

Ich hoffe, dass ich sehr bald die Spiegel wieder in meinem privaten Hörraum habe, und zwar genau die Konfiguration, die wir am Ende hatten.

 

Gerhard Fisch, Kunde
Auch dieses Jahr überzeugten mich die Hfi- Tage im Stuttgarter Holiday Inn. Im Vergleich ist die Highend zu international und zu groß!!
Ja, und da war dieses Erlebnis mit den Akustischen Spiegeln, und hier speziell mit den Boxenaufstellern der mir bis dahin völlig unbekannten Firma Arakas.

Ich sah diese in einem der Räume und fand den Ansatz hoch interessant.
Eine Schallverteilung unmittelbar am Ort seiner Entstehung, also auf den Lautsprechern, das weckte sofort mein Interesse.

Für mich ist die wichtigste Komponente meiner Highend-Anlage der Raum, in dem Sie ihre Arbeit verrichten kann.
Ist dieser akustisch schlecht, dann ist selbst der Kauf hochpreisiger Komponenten sinnlos. Es wird nicht adäquat klingen!

Genau hier bot sich mit den Arakas-Spiegeln eine sinnvoll erscheinende, weitere Optimierung an.
Die Vorführung des Entwicklers Andre Grunewald in Stuttgart war vielversprechend! Das musste ich bei mir zu Hause testen.

Herr Grunewald machte das möglich und ich habe tagelang immer wieder getestet mit verschiedenen Positionierungen auf meinen Lautsprechern.

Spiegel nach innen auf den Hörplatz ausrichten...toller Stimmenfokus, aber eingeengte Luftigkeit.
Spiegel nach außen drehen, mehr Luft, weniger Fokus, man erlebt mehr Raum.
Subtile Änderungen können große Wirkung zeigen.

In größeren Räumen als dem meinem( 30 Quadratmeter) würde ich eher eine innere Variante wählen. In kleinen  hat man schon genug Fokus. Da lohnt sich sicher ein nach außen drehen.

Bei mir ist es jetzt ein leichtes "nach außen"  geworden, zumindest für mich das beste aus den von mir getesteten Möglichkeiten.
Die Spiegel werden meinen Hörraum nicht mehr verlassen!!