Meinungen zu Akustischen Spiegeln

Hörer, Tester, Experten und Käufer

berichten über Erfahrungen mit ARAKAS-Akustik-Spiegeln



Anwenderbericht von Herrn Mario W.
Ort: Linz (Österreich)
Lautsprecher: Dipole, Fa. Bastanis

"Rein aus Neugierde hatte ich mir die Akustikspiegel bestellt. Es mussten die quadratischen sein, weil ich offene Schallwände von Bastanis habe und da kein Platz auf den Boxen für die Boxen-Aufsteller ist.

Eigentlich dachte ich, dass die offenen Schallwände, die Fullrange als Dipole spielen, bereits eine tolle Bühne und präzisen Bass liefern. Und auch an der Raumakustik habe ich schon Einiges optimiert.

Und trotzdem: mit tatkräftiger und freundlicher Unterstützung von Hr. Grunewald konnte ich schließlich die richtigen Plätze für 3 Spiegel finden. Dies war nicht ganz so einfach und erforderte genaues Ausrichten (mit dem Laser bzw. der mit bestellten Laserhaltung gelingt dies aber recht problemlos und schnell); 

Als dann Alles am richtigen Platz war, passierte Erstaunliches: die Bühne realistischer, die Stimmen, vor allem auch bei 2-stimmigen Gesang, entspannter und besser im Raum zu orten. Erstaunlich auch, dass der Bass nochmals an Präzision gewinnt.

Ein tolles Musik-Erlebnis. „

fairaudio

Auszüge aus Testbericht fairaudio

Ralph Werner
Boxen: Blumenhofer Genuin FS1 MK2
Ort: Berlin, Hörraum des Redakteurs

Kompletter Test nachzulesen unter:

https://www.fairaudio.de/test/arakas-akustikspiegel-schall-reflektor/

 

Spiel über die Bande

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Gehen wir mal der Reihe nach vor und starten mit dem Grund-Setup: 2 x Boxenaufsteller, 1 x 22er. Erwartet habe ich, dass es nun deutlich heller wird, schließlich decken die Boxenaufsteller einen guten Teil der Hochtonenergie ab, die sonst nach oben Richtung Zimmerdecke strahlt, und schicken sie direkt(er) zum Hörer. Und prompt werde ich überrascht, tonal ändert sich mit dem Arakas-System nämlich kaum etwas. Okay, Frauenstimmen kommen ein wenig offener und direkter rüber. Minimal luftiger wirkt das Klangbild auch, aber das ist kaum der Rede wert. Stellt man den Akustikspiegel allerdings etwas steiler ein – zum Beispiel, indem man die obere Bohrung des Aufstellers verwendet – geraten die Mitten schon etwas präsenter (und relativ milder, wenn man das untere Loch wählt). Bei meinen Experimenten war das aber alles noch sehr im Rahmen, gleichwohl habe ich die Stahlachse überwiegend im mittleren Loch belassen.

Wo deutlich was passiert, ist bei der Art der Raumdarstellung: Jede Stimme, jedes Instrument auf der Bühne wirkt klarer eingefasst, präziser umrissen, plastischer. Sehr angenehm! Zudem kommt die Bühne etwas nach vorne, insbesondere mittig gemischte Stimmen treten ein wenig näher zum Hörer ran. Nein, nicht viel. Aber es wirkt eben doch alles einen Tick direkter und involvierender. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass die Kette jetzt ein kleines bisschen mehr auf den Punkt spielt – das dürfte so eine Art „psychoakustische Nebenwirkung“ der konzentrierteren Abbildung und der etwas frontaleren Präsentation des musikalischen Geschehens sein.
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Doch es passiert noch mehr: Nicht nur die einzelnen Klänge wirken griffiger, konkreter, auch die Raumgröße insgesamt legt zu, vor allem die Staffelung in der Tiefe gewinnt. Beides zusammen – also die präzisere Abbildung plus der gewachsene Klangraum – sorgt dafür, dass die virtuelle Bühne klarer und transparenter gezeichnet wird. Die einzelnen Stimmen haben mehr Platz zur Entfaltung und werden griffiger umrissen. Was zuvor im Vagen blieb, wird klarer.

Richtig interessant sind die Arakas-Reflektoren auch deshalb, weil man sie unterschiedlich ausrichten und so nicht nur für verschiedene Lautsprechertypen eine geeignete Einstellung finden, sondern das Bühnenbild regelrecht „customizen“ kann. Insbesondere mit den Boxenaufstellern gelingt das gut. Kleine Drehung nach außen, und schon wird das Bühnenpanorama breiter und luftiger. Doch kein Effekt ohne Nebenwirkung: Die Tiefenstaffelung verringert sich etwas und die Abbildung insbesondere in der Mitte wird leicht ätherischer, wirkt nicht mehr ganz so plastisch und fundiert. Schwenk nach innen und das Gegenteil tritt ein: Superkonzentierte Abbildung trifft kompakteres Bühnenmaß mit allerdings guter Tiefe; übertreibt man es in diese Richtung, stapeln sich die Musiker irgendwann dann aber in der Mitte.

Meine Empfehlung ist trotzdem, es anfangs ruhig mal zu übertreiben und die Arakas-Boxenaufsteller in Extrempositionen zu bringen – so lernt man das System und seine Auswirkungen gut kennen. Ins Feinere arbeiten kann man immer noch. Schnell machen sich dann diese kleinen Justierschablonen bezahlt, denn letztlich geht‘s um Millimeteränderungen, bis es final einrastet und man den optimalen Punkt erwischt hat.

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Übrigens: Ohne den quadratischen Spiegel hinter der Boxengrundlinie macht das Grund-Setup nur halb so viel Spaß. Der sorgt nämlich für mehr Direktheit bei der Stimmwiedergabe und für einen besseren Tiefeneindruck. Mindestens ein 22er-Quadrat sollte so ein Arakas-System schon besitzen.

Was aber, wenn man den zweiten 22er installiert? Der kommt, wie oben erwähnt, ebenfalls hinter die Lautsprecher-Grundlinie und ein gutes Stück über dem ersten. Die klangliche Auswirkung ist nicht bei der Lokalisationsschärfe zu suchen. Tiefer wird der Bühneneindruck ebenfalls nicht. Aber insgesamt doch größer und das vornehmlich in der Höhe. Wenn zuvor ungefähr bei der Boxenoberkante Schluss war, geht dieses schwer fassbare „Raumambiance-Gefühl“ mit dem vierten Akustikspiegel im Setup noch ein Stückchen weiter nach oben und „öffnet“ die Bühne in diese Richtung. Fassbarer ist dagegen: Hatte man vorher das Gefühl, die Sängerin, der man lauschte, sitze auf einem Barhocker, so stellt sie sich mit Installation des oberen Reflektors aufrecht hin. Ich musste schmunzeln, als ich es das erste mal wahrnahm. Der Effekt ist so klar und leicht reproduzierbar. Ob nun stehend oder sitzend singen besser gefällt, das muss natürlich jeder selbst entscheiden. Für mich ist der Hauptgewinn durchs Setup Nummer 2 das Plus an Raumgefühl. Ich mag es einfach groß und weitläufig.

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Jetzt war die ganze Zeit vom Raumeindruck die Rede – ich muss abschließend aber auch noch auf etwas anderes hinweisen: Mit den Akustikspiegeln gewinnt die Qualität im Bass. Die Tiefen wirken etwas präziser, konturierter und differenzierter nachgezeichnet, wenn die Reflektoren aufgebaut sind. „Jetzt dreht er komplett durch“, denken Sie? Keinesfalls. Klänge sind Frequenzgemische und selbstverständlich hat die Wahrnehmung der Basswiedergabe in der Musik auch viel mit den Obertönen und den hochfrequenten Anteilen in der Einschwingphase zu tun – und das primäre Betätigungsfeld der Arakas-Spiegel liegt in diesem Bereich.

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Fidelity online

Auszüge aus Testbericht bei FIDELITY online

Boxen: Wilson Audios Sasha DAW
Ort: Ismaning, Hörraum der Redaktion

Link: https://www.fidelity-online.de/arakas-akustik-spiegel/

 

Arakas bündelt oder streut

" Winkelt man die Reflektoren millimeterweise nach innen ein, bündeln sie die Schallenergie immer stärker zwischen den Boxen. Bis man schließlich das Gefühl hat, einen Kopfhörer zu tragen. Die Fokussierung wirkt zugleich wie ein Vergrößerungsglas. Dynamische Feinheiten und tonale Kontraste werden dosierbar betont und klarer herausgearbeitet. Das bemerke ich besonders deutlich, als wir zu Aufnahmen mit großem Orchester wechseln. Im dicht gewebten Tuttiklang meint man plötzlich einzelne Instrumente hören zu können. Und es gibt noch einen positiven Nebeneffekt. Da man die Musik nun intensiver wahrnimmt, hört man automatisch etwas leiser. Der Vergleich mit einem Kopfhörer ist also nicht zu weit hergeholt.

Dreht man die Spiegel nach außen, wird die Abbildung diffuser und breiter. Die Bühne gewinnt an Weite und Tiefe. In Millimeterschritten verändert kann das sogar die Plastizität steigern. Vergrößert man den Winkel, weitet sich die Abbildung zunehmend. Auch diese Einstellung kann sinnvoll sein. Möchte man eine breite Hörzone statt eines einzelnen Hörplatzes bespielen, sorgt sie für mehr Balance. Während wir dem großen Sinfonieorchester lauschen, dass mittlerweile Beethovens Siebte zum Besten gibt, wandere ich durchs Zimmer. Es ist erstaunlich, wie homogen und ausgewogen der Schall den gesamten Raum abdeckt. Und praktisch überall nehme ich die Musik ähnlich gut wahr.

Das ARAKAS-Konzept: Spielen explizit erlaubt!
Anders als übliche große und ortsfeste Akustikmodule ist das Arakas-Prinzip wandlungsfähig. Zwei seiner quadratischen Reflektoren platziert Grunewald hinter dem Hörplatz. Mithilfe einer aufgesetzten Vorrichtung und eines achsparallelen Lasers winkelt er sie exakt auf die Hochtöner der Sasha DAW ein. Als ich die Wiedergabe fortsetze, wähne ich mich schlagartig inmitten einer riesigen Klangwolke. Die fokussierte, scharf umrissene Abbildung füllt das gesamte Zimmer aus. Frequenzen und Musik umhüllen mich vollständig. Und dabei ist das nur ein Teil der Reise. Als nächstes platziert er einen dritten quadratischen Reflektor an der Wand zwischen den Lautsprechern. Und abermals gewinnt die Abbildung an Höhe und Größe. Ich sitze nun mitten im Konzertsaal..."


Wir meinen …
"Es ist schon ziemlich lange her, dass wir ein Produkt im Hörraum hatten, das derart an unseren Spieltrieb appellierte. Die Akustik-Spiegel von Arakas ermöglichen eine extreme Palette von Klangbeeinflussungen. Die Spiegel fokussieren je nach Aufstellung den Klang und steigern die Wahrnehmbarkeit von Details. Oder aber sie verleihen der Darstellung Raum, Luft und Transparenz. Wer mag, kann damit vorlaute Höhen eindämmen oder die Hörbarkeit auf viele (Sitz-)Plätzen optimieren. Und weil das System auch noch so kompakt und leicht ist, kann man schnell und unkompliziert damit arbeiten. Kurz gesagt: Eine perfekte Ergänzung, die vor allem bei ohnehin superben Anlagen ihre volle Wirkung zeigt."


Fastaudio in Stuttgart
Boxen: Wolf von Langa und seine "London"
Ort: Stuttgart

Link: https://www.fastaudio.com/


Raum unten gleich rechts - Insider wissen Bescheid.
Zitat Inhaber und ARAKAS-Händler Thomas Fast:
„Sorry, aber das ist so geil! So gut habe ich mit den Wolf von Langa London-Boxen noch nie gehört!
Ich bin begeistert von den Möglichkeiten, die man im Hörraum mit den Akustischen Spiegeln hat.“

In den Hörräumen von Thomas Fast können sich Interessenten mit eigenen Ohren überzeugen.
Demonstrationen und eigenes Probieren ist dort möglich - bitte anmelden, damit das Setup in den gewünschten Räumen aufgebaut und sofort
mit dem Hören begonnen werden kann.


Eindrücke von Herrn G. aus Norden (Ostfriesland)

Lautsprecher: Sonus Faber Serafino
Raum: Dachgeschosszimmer mit Dachschrägen (parallel zum Hörplatz)
...

Ich fange mal mit den beiden Spiegeln auf den Lautsprechern an:
Jede Änderung bezüglich der Aufstellung, des Anstellwinkels sind sofort hörbar (auch im Millimeter-Bereich). Man kann die räumliche Darstellung erheblich damit beeinflussen. Damit das Klangbild musikalisch stimmig bleibt, habe ich die Spiegel allerdings nur im Anstellwinkel verändert. Ein Verdrehen nach innen oder außen brachte zwar „interessante“ klangliche Effekte, allerdings war das Klangbild nicht wirklich homogen, insbesondere bezüglich der räumlichen Staffelung und auch des Nachhalls verschiedener Frequenzen.

Mit dem Anstellwinkel konnte ich den Anteil der Frequenzen im oberen Mittelton und Hochtonbereich bezogen auf das Gesamtklangbild verändern. Auch wenn die Spiegel noch an den Stangen angeklappt waren, konnte man eine Zunahme des Raumes ohne Klangverfärbung wahrnehmen.
Je weiter ich die Spiegel dann im Anstellwinkel veränderte, desto mehr wurden musikalische Anteile aus der Mitte (meistens die Stimmen) klarer und präziser. Insgesamt wurden die einzelnen Instrumente besser separiert. Im Orchester weiter zurückliegende Instrumente heben sich ab und sind ebenfalls besser hörbar. Die bessere Durchhörbarkeit geht stets mit einer Anhebung des Präsenzbereiches einher – ohne jegliche Klangverfärbung, wie es oft bei der Änderung von Kabeln und anderen Komponenten der HiFi-Anlage der Fall ist – somit sehr schön.
Um ein Klangbild zu erreichen, welches wirklich sehr schön durchhörbar, musikalisch stimmig ist (bei moderater Anhebung des Präsenzbereiches) bedarf es einer Einstellung der Spiegel im Millimeter-Bereich. Dafür habe ich über eine Stunde gebraucht.

Nun zum Spiegel an der Wand hinter den Lautsprechern:
Wie Sie schon auf meinen Bildern sehen konnten, habe ich diverse Absorber und Diffusoren eingesetzt. An allen Reflexionspunkten erster Ordnung habe ich im Hörraum einen Diffusor angebracht. Besonders die Rückwand hinter den Lautsprechern halte ich – im Gegensatz vieler anderer Experten – für außerordentlich wichtig, was die räumliche Darstellung anbetrifft. Das hat Ihr Spiegel auch noch einmal deutlich gemacht. Bei mir allerdings etwas zu deutlich. Ich denke, die Diffusoren an der Rückwand machen schon einen guten Job, so dass mit dem Spiegel die Stimmwiedergabe zu weit nach vorne gelangte. Ich denke, die meisten Ihrer Kunden werden wohl kaum solche Diffusoren in Ihren Wohnzimmern haben 😊. Von daher ist dieser Spiegel ich denke in nahezu den meisten Fällen sehr wichtig und er macht auch alles richtig – bei mir jedoch in Verbindung mit den Diffusoren leider etwas zu viel.

Die beiden rückwärtigen Spiegel:
Sie wirken eher subtil und bringen noch etwas mehr Raum nach hinten. Ihr Einfluss ist bei mir erheblich geringer im Vergleich zu den drei zuvor genannten Spiegel - dennoch eine kleine Bereicherung für ein ausgewogeneres Klangbild. Für den linken Spiegel hinten müsste ich dann später noch ein kleines Regal anbringen. Interessant ist der rechte Spiegel. Er steht oben auf dem Plattenregal und sorgt für etwas mehr Luft in der Höhe des Klangbildes. Die Einstellung ist ja mit Hilfe des Laserpointers recht einfach.

Ein Wermutstropfen ist allerdings die Optik: Die Sonus Faber Serafino klingen nicht nur sehr gut, sondern sehen ja auch sehr elegant aus. Nun denn, da muss ich wohl über meinen Schatten springen. Auch wenn es mir ein wenig schwerfällt, ich werde sie auf den Sonus Faber Lautsprechern platzieren.

Fazit:
Was soll ich sagen: Die Spiegel sind eine wirkliche Bereicherung, ohne Klangverfärbung (!). Bei „richtiger“ Einstellung stimmt zudem das gesamte Timing und auch der Bass wirkt irgendwie knackiger. Wobei ich denke, dass die Effekte Ihrer Spiegel bei Kunden ohne klangkorrigierende Maßnahmen (Absorber, Diffusoren) noch prägnanter sind. Für mich bringen die Spiegel noch das I-Tüpfelchen an Präzision und Durchhörbarkeit, wobei meine Anlage auch ohne Spiegel schon auf einem recht hohen Niveau spielt.

Im HighEnd-Bereich gibt es leider sehr viele unnütze Tuning-Maßnahmen, wie z.B. irgendwelche Aufkleber, die dann gegen Elektrosmog helfen sollen. Und das finde ich sehr schön, an den akustischen Spiegeln. Sie wirken tatsächlich hörbar und man kann es sogar wunderbar mit der klassischen Physik erklären...


Wolfgang Saul, seit 35 Jahren High-End-Fachhändler und begnadeter Blogger schreibt:
audiosaul.de/arakas-akustische-spiegel-test-und-erfahrungen/

Ein Herr Grunewald hat um eine Besuchszeit gebeten, um mir seine „Akustischen Spiegel“ unter der Marke ARAKAS vorzuführen.
Einzig und allein meine anerzogene Höflichkeit war es, die mich davon abgehalten hat, diesem Herrn gleich am Telefon zu sagen:

„Bleiben Sie mal besser wo Sie sind. Von so einem Quatsch halte ich nichts und ich will mit sowas auch nichts zu tun haben!“.

Wieso ich diesen Hörtermin am liebsten abgesagt hätte?

Ganz einfach.
Weil ich mir zu 100% sicher war, dass dieser Vorführtermin „ein Schuss in den Ofen“ werden würde – und zwar für Herrn Grunewald.

Mir ist doch völlig klar, dass so eine Fläche – aus welchem Material auch immer – die ich in die Nähe eines Hochtöners bringe, den Klang manipulieren muss. Ich muss doch nur mal meine Hände um den Mund halten und meine Stimme klingt sofort anders – hohl eben. Ich muss nur ein Stück Pappe neben den Hochtöner halten – und es klingt anders.
Ist doch alles logisch. Ich kriege neue Möbel – und es klingt anders. Ich habe viele Leute zu Besuch – und es klingt anders. Was ich auch verändere – immer klingt es anders.

Das ist Unsinn – das muss Unsinn sein!

Unterdessen baut mir Herr Grunewald ein paar seiner „Zauberspiegel“ auf, hört selber kurz hinein und fordert mich dann auf, mir meine Anlage „jetzt mal anzuhören“.

Erste Hörprobe
Ich setze mich auf meinen gewohnten Hörplatz, starte “Papa Loko” von Amada  … und bin auf der Stelle verblüfft.
Die geblasene Hawaii-Muschel klingt immer noch sauber und natürlich, franst nicht aus, wird in der Größe und vom Standort her korrekt abgebildet. Irgendwie sogar noch natürlicher und detaillierter als ich sie bisher gehört hatte.
In keiner Weise klingt auch nur eine der dann folgenden Chorstimmen verfärbt. Die Raumtiefe und die Fokussierung wirken wie selbstverständlich – als wäre man schon mal dort gewesen und könnte das deshalb beurteilen.

Die Solo-Stimme höre ich, als sei ich ein paar Schritte näher an die Sängerin heran gegangen. Ich verstehe sie besser, höre genauer, wie sie artikuliert. Auch unbedeutende Nebengeräusche sind deutlicher, stören aber überhaupt nicht, weil auch sie so „selbstverständlich“ und „natürlich“ klingen.

Zum ersten Mal höre ich deutlich, wie weit die Solosängerin vor (!) dem Chor positioniert ist.

Alles wird   n-a-t-ü-r-l-i-c-h-e-r

Titel für Titel bestätigt meinen Eindruck. Immer wieder das gleiche Ergebnis, eine schlicht und ergreifend natürlicher wirkende Wiedergabe mit einer wahnsinnigen Feinzeichnung. Mehr Details, mehr Körper, mehr Dynamik, mehr Echtheit, mehr Realität.

Das bleibt nicht in einem Maße, in dem man sich etwas einbilden kann. Das ist deutlich und man hat den Eindruck, sich einen deutlich teureren Lautsprecher gekauft zu haben.

Hier wird kein Sound erzeugt – hier wird man ins Geschehen hineingesogen.

Ich reiße mich noch einmal zusammen und konzentriere mich.
Sage mir: Wie oft hast Du in Deinem Leben schon etwas gehört, was Dich zwar auf der Stelle total fasziniert hat! Wie oft bist Du tagelang vor Begeisterung fast ausgeflippt.
Und dann – irgendwann – denkt man plötzlich „Moment! Was ist das?“ – und schon hat man die Achilles-Sehne entdeckt. Irgendetwas an der Raumdarstellung ist falsch, der Bass macht Probleme, die Größenabbildungen sind unglaubwürdig, der Abstand zwischen den Musikern ist zu groß oder zu klein, die klaren Höhen sind zu klar und die schönen Höhen doch zu schön.

Also suche ich auch hier nach Hinweisen auf solche Klangeigenschaften, die dem Ergebnis am Ende doch noch in die Suppe spucken könnten, doch ich finde sie nicht.
 

Das erste Set ist geordert
Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, die erste Ausstattung von Herrn Grunewald geliefert zu bekommen und falls Sie jetzt neugierig geworden sind – dann lade ich Sie herzlich dazu ein, uns dabei zu begleiten, dieser Sache tiefer auf den Grund zu gehen!


Auszüge aus Testbericht von audiophil-online
www.audiophil-online.de/raumakustik/arakas-akustik-spiegel.html

...
(Nach kompletter Aufstellung aller Spiegel)

Was nun passiert, ist unglaublich.
Und wenn man es nicht selbst gehört hat, kaum zu beschreiben.
Es entsteht eine Direktheit, eine dreidimensionale Darstellung vor allem von Stimmen, aber eben auch eine extreme Bühnenstaffelung in die Breite und Tiefe, die schlichtweg beeindruckend ist …
und die ich so noch nie gehört habe!

Mit eingewinkelten Boxen-Aufstellern ist die Direktheit stärker und die
Räumlichkeit etwas schwächer, mit ausgewinkelten Spiegeln genau andersherum. Meinem
Hörgeschmack kommt die Direktheit absolut entgegen, denn ich bin mit geschlossenen Augen
versucht, die Hand auszustrecken und nach der Sängerin Andra Day zu greifen.

Der Raum klingt nun an vielen Stellen richtig gut. Ich muss nicht zwangsläufig
im Sweet-Spot sitzen, sondern kann irgendwo im Raum stehen und habe trotzdem das Gefühl,
richtig gut Musik zu hören. Ideal für alle, die währenddessen gerne mal aufstehen und Dinge erledigen oder
zu mehreren Musik hören möchten.

Eigentlich hat es noch nie irgendwo so gut geklungen.

Doch dann kam Grunewald zum Abbauen – und baute zunächst noch mehr auf: einen zweiten Ständer vorne zwischen den Lautsprechern, sodass nun zwei Spiegel frontal auf meinen Hörplatz ausgerichtet waren.
Noch mehr Spiegel? Ich war skeptisch, ob meine Ohren überhaupt noch mehr wollten. Wird die
Direktheit irgendwann nicht zu viel und nervt dann zwangsläufig nur noch?

Von wegen! Aber mir fehlen nun wirklich die Worte. Ich kann nur ein „noch mehr“ vor alles setzen:
noch mehr 3D, noch mehr Direktheit, noch mehr Räumlichkeit. Und wie gesagt: Das alles auf einem Niveau, das ich so noch nie gehört habe – und das zweifelsohne süchtig macht.

Das Fazit.
Ein wahr gewordener Tuning-Traum, mit dem sich wohl jeder Raum in den perfekten Hörraum
verwandeln lässt. Wer es einmal selbst gehört hat, wird sich nur schwer wieder von den Spiegeln trennen können.

 


Tobias Kimmer, Raum & Klang Chemnitz, Händler

Während des Probehörens:
„Ja, spielen wir hier jetzt in einer Halle?“,
„Spielt exakt auf dem Punkt!“
„Das ist schon beeindruckend!“


Joachim Gerhard, SuesskindAudio

„Alles voller, runder, durchgezeichneter, Drums exakt auf dem Punkt.“
„Das ist das Beste an raumakustischen Maßnahmen, was ich bisher erlebt habe!“
Beim Hören von Titelmelodie Game of Throns: „Das habe ich so noch nie gehört – und ich habe das schon Tausend Mal gehört!“

Ansonsten fand ich, dass die Spiegel sich extrem positiv auf den Fokus ausgewirkt haben.
Man hatte das Gefühl, dass aller viel präziser war.

Auch die Durchhörbarkeit war besser und das wirkte sich auf die Tonalität aus.
Das Klangbild war voller und präziser zugleich.

Ingesamt erzeugte es ein Gefühl hoher Spannung, aber ohne zu stören.
Im Gegenteil, es waren weniger Störungen vorhanden.

Das ist das Klangbild, was der engagierte Hörer braucht.

Ich hoffe, dass ich sehr bald die Spiegel wieder in meinem privaten Hörraum habe, und zwar genau die Konfiguration, die wir am Ende hatten.


Gerhard Fisch, Kunde
Auch dieses Jahr überzeugten mich die Hfi- Tage im Stuttgarter Holiday Inn. Im Vergleich ist die Highend zu international und zu groß!!
Ja, und da war dieses Erlebnis mit den Akustischen Spiegeln, und hier speziell mit den Boxenaufstellern der mir bis dahin völlig unbekannten Firma Arakas.

Ich sah diese in einem der Räume und fand den Ansatz hoch interessant.
Eine Schallverteilung unmittelbar am Ort seiner Entstehung, also auf den Lautsprechern, das weckte sofort mein Interesse.

Für mich ist die wichtigste Komponente meiner Highend-Anlage der Raum, in dem Sie ihre Arbeit verrichten kann.
Ist dieser akustisch schlecht, dann ist selbst der Kauf hochpreisiger Komponenten sinnlos. Es wird nicht adäquat klingen!

Genau hier bot sich mit den Arakas-Spiegeln eine sinnvoll erscheinende, weitere Optimierung an.
Die Vorführung des Entwicklers Andre Grunewald in Stuttgart war vielversprechend! Das musste ich bei mir zu Hause testen.

Herr Grunewald machte das möglich und ich habe tagelang immer wieder getestet mit verschiedenen Positionierungen auf meinen Lautsprechern.

Spiegel nach innen auf den Hörplatz ausrichten...toller Stimmenfokus, aber eingeengte Luftigkeit.
Spiegel nach außen drehen, mehr Luft, weniger Fokus, man erlebt mehr Raum.
Subtile Änderungen können große Wirkung zeigen.

In größeren Räumen als dem meinem( 30 Quadratmeter) würde ich eher eine innere Variante wählen. In kleinen  hat man schon genug Fokus. Da lohnt sich sicher ein nach Außen drehen.

Bei mir ist es jetzt ein leichtes "nach Außen"  geworden, zumindest für mich das beste aus den von mir getesteten Möglichkeiten.
Die Spiegel werden meinen Hörraum nicht mehr verlassen!!

Anmerkung: der Kunde hat einen weiteren 22er Spiegel gekauft und mittig kurz unter der Decke angebracht.