FAQ

Wirken ARAKAS-Spiegel mit jeder Lautsprecherbox?
Die Spiegel sprechen prinzipiell auf alle üblichen Lautsprecherboxen an - unabhängig davon, ob es sich um Regal-, Stand-, Passiv- oder Aktivboxen handelt. Es gibt Unterschiede in der Schallbündelung und modellbedingt in der Ausrichtung des Hochtöners. Durch vielfältige Möglichkeiten der Justierung wird darauf eingegangen. Bauartbedingt lassen sich die Boxen-Aufsteller manchmal nicht direkt auf Boxen stellen - an speziellen Lösungen wird gearbeitet.

Aktivboxen können an den Raum angepasst und optimal eingemessen werden. Wozu dann noch Akustik-Spiegel?
Das Einmessen bedeutet, dass solche Frequenzen ermittelt werden, die im Hörraum unangenehme Resonanzen erzeugen. Diese werden dann durch Algorithmen automatisch "heruntergedimmt". Der Höreindruck kann dadurch auch wirklich besser werden. Das hat allerdings seinen Preis, denn diese Frequenzen fehlen im "Gesamtmosaik".
Auch ändert sich nichts an der grundlegenden Abhängigkeit zwischen Schall und Raum.

ARAKAS beginnt nun dort, wo die Arbeit der (elektronisch korrigierten) Lautsprecher aufhört. Das ist exakt dann der Fall, wenn sich die Schallwellen von der Membran lösen und unwiderruflich zum Sklaven des Hörraums werden. Die Schallwellen werden durch die Akustik-Spiegel zur Hörzone nicht nur verlustarm reflektiert, sondern auch feinst gestreut.
Fazit: Raumkorrektur an Aktivboxen ist klar von Vorteil, kann jedoch die Wirkung der Akustik-Spiegel nicht ersetzen.

Gibt es Wiedergabesysteme, die nicht für ARAKAS Akustik-Spiegel geeignet sind?
Elektrostaten geben Schallwellen sehr flächig nach vorn und hinten ab. Naturschallwandler arbeiten bauartbedingt indirekt. Rundumstrahler (der Name ist Programm) streuen rundum. Die Wirksamkeit der Spiegel ist bei diesen Systemen physikalisch bedingt weniger stark konzentriert als bei Punktschallquellen. Prinzipiell funktionieren sie jedoch immer.

Welche Hörräume sind besonders geeignet?
Prinzipiell wichtig ist, dass die Lautsprecher gut zum Raum passen und die ganze Anlage sauber aufgestellt bzw. gut ausgerichtet ist. Oft sind es gerade diese Dinge, die den ersten "Schub" zu mehr Hörqualität bringen.
Da Hörräume sehr individuell geschnitten und ausgestattet sind, werden mehr oder weniger Akustik-Spiegel benötigt. Auch die optimale Anordnung im Raum wird nach individuellen Hörgewohnheiten und ästhetischen Gesichtspunkten ermittelt.

Von den Raumgrößen her gibt es kaum Einschränkungen. Sowohl in kleinen Hörräumen unterm Dach als auch in großen Wohnzimmern bringen die Akustik-Spiegel mehr Hörgenuss.
Zu Hallen oder Sälen liegen keine Erkenntnisse vor - das sind ganz neue Welten, die ergründet werden wollen.

Besonders gut eignen sich aus bisheriger Sicht leicht überhallte Räume. Große Wohnzimmer mit harten Flächen (Laminat, Glas, Betonwände) und den üblichen Einrichtungen sind da etwas im Vorteil. Es entsteht hier sehr viel Raum, sehr viel Luftigkeit, sehr viel Souveränität. Ist der Nachhall extrem hoch, wird mit üblichen Absorbern und/ oder Diffusoren entgegengewirkt.

Normal bedämpfte oder leicht überbedämpfte Räume profitieren besonders von den Reflexionen im Hochtonbereich. Dadurch wird das Klangbild viel konturierter, freier, frischer, seidiger.

Sehr stark bedämpfte Räume wie Tonstudios oder Ü-Wagen sind ungeeignet. Dort wird auch eher das neutrale Abhören im Nahfeld bevorzugt.

Wie lange dauert das Aufstellen und Justieren der Akustik-Spiegel?
Erste Antwort:
Vom Auspacken und ersten Hören mit dem Basis-Test-Set (zwei Boxenaufsteller sowie vier aufgeständerte Testspiegel) etwa 15 Minuten.

Zweite Antwort:
Das Einstellen und Hören ist ein eher lustvoller Prozess und könnte Sie über einige Zeit beschäftigen.
Wenn Sie die prinzipielle Vorgehensweise verinnerlicht haben, werden Sie die Spiegel an verschiedenen Stellen im Hörraum ausprobieren wollen. Das geht dann sehr schnell und immer wieder werden Sie die Unterschiede im Klanggeschehen überraschen. Mit der Zeit werden Sie auch die Stellen finden, an denen die Spiegel das Klangbild am meisten voranbringen, es schweben, schwingen und "einrasten" lassen. Dann können auch stationäre Möglichkeiten gefunden und die Spiegel fest an Wänden, Regalen oder Sideboards fixiert werden.
Zusätzliche Spiegel bringen meistens noch mehr - bis zu einem bestimmten "Sättigungspunkt". Aber Vorsicht: Die Spiegel werden schnell suchtgefährdenden Substanzen gleichgestellt ...

Welche Lautsprecher sind besonders geeignet?
Alle, die Hochtöner als Punktschallquelle in Richtung Hörplatz nutzen. Damit sind fast alle Passiv- und Aktivboxen am Markt geeignet.
Für die Aufsteller auf den Boxen müssen die Boxen groß genug sein (ab 18 cm in der Boxentiefe). 

Ausnahmen für die Aufsteller bilden Boxen, die spezielle Aufbauten und/ oder stark schräge Flächen an den oberen Abschlüssen haben.

Müssen die Anlagen-Komponenten besonders hochwertig sein?
Nein.
ARAKAS Akustik-Spiegel verschieben die Wiedergabequalität jeder Anlage parallel in bisher ungeahnte Höhen.
Dabei wird exakt das gespiegelt, was sich als Schallinformation von den Membranen der Chassis löst - nicht mehr und nicht weniger.
Hochwertige (Achtung: nicht unbedingt teure) Anlagen mit exzellenter Durchhörbarkeit profitieren dahingehend am meisten.

Herr Grunewald, verkaufen Sie auch komplette Anlagen?
Wer sich einmal in den Dschungel der High-End-Angebote hineinbegeben hat, weiß, dass es dort neben Plantagenholz viele Orchideengewächse und jede Menge Exotik zu entdecken gibt.
Welche Anlage ist für den Einzelnen das Beste, welche Boxen klingen für ihn entsprechend, welches Zubehör passt? Hinzu kommen verschiedenste Hörgewohnheiten, Genre-Vorlieben und "Pegelstände" der jeweiligen Geldbörsen.
Natürlich gehört für ein rundes Kundenpaket auch der technische Service dazu. Für alle diese Sachen gibt es exzellente Fachhändler in der jeweiligen Region.

Ich verbünde mich lieber mit diesen Experten, die eine Vielzahl von Elektronik, Boxen und Zubehör anbieten und zum Testen vorhalten. Sie haben den Überblick über den Markt, sie wissen, wie sie auch ausgefallenste Wünsche bedienen können und sie beraten direkt vor Ort.
Die Vorteile für den Kunden liegen auf der Hand: beim Händler des Vertrauenswerden die "maßgeschneiderten" Anlagen bezogen und nach Aufstellung sowie einer persönlichen "Einhörkurve"
mit ARAKAS-Produkten optimiert. Es lohnt sich!

Was ist besser: eine neue Anlage oder ARAKAS Akustik-Spiegel?
Das ist keine Frage, auf die es pauschal eine Antwort gibt.
Der technische Fortschritt in der Elektronik und die Optimierung der Boxen sowie des Zubehörs legen ein rasantes Tempo vor.
Ja, es gibt teils extreme Qualitätsgewinne durch neue Technik. Und es gibt Beispiele, bei denen man sich nach kurzer Zeit vom umjubelten "Shooting-Star" wieder trennt.

ARAKAS fängt dort an, wo alle Anderen aufhören - exakt dann, wenn der Schall sich vom Lautsprecher löst.
Akustik-Spiegel sind damit das Bindeglied zwischen Schallwandler und Raum.
Deshalb ist die Investition in Schallspiegel zukunftssicher: Ganz gleich, in welche neue Technik Sie investieren, die Schallspiegel korrespondieren mit jeder Veränderung und machen sie sofort noch besser hörbar.
Auch wenn Sie sich vom Hörraum oder von der Einrichtung her verändern, sind die Akustikspiel blitzschnell wieder aufgestellt und einjustiert.

Tipp: Sie haben eine ganz neue Anlage?
Dann bauen Sie diese auf und hören sich ein.
Wenn alles gut klingt, probieren Sie die Schallspiegel, justieren Sie diese - und freuen Sie sich (immer wieder neu)!