ARAKAS Akustik-Spiegel - wie funktionieren sie?

Das akustische System beruht auf extrem guter Reflexion, intensiver Streuung sowie auf unserem Hören von Direktschall und Erstreflexion.

Akusdtische Reflexion und Streuung
ARAKAS Akustik-Spiegel reflektieren hochfrequente Schallanteile feinst verteilt in die Hörzone zurück.
Diese Schallanteile sind als Träger von Raum- und Trennschärfeinformationen - aber auch zur Darstellung feinster Bass-Schwingungen besonders wichtig.
Leider werden sie im Hörraum und im Freien sehr schnell von Luft und vielen Oberflächen absorbiert (darum hören wir bei entferntem Gewitter auch nur noch den Donner und nicht mehr das Zischen des Blitzes).

Audiophile Lautsprecherhersteller wissen das und optimieren daher besonders aufwändig die Hochtonwiedergabe.
Wird diese jedoch übertrieben (das geht heute elektronisch ziemlich einfach) hören wir unangenehmes Klirren, Zischen oder Flattern im Ohr.
Das ist dann zuviel direkter und zu wenig indirekter Hochton. Aber auch glasharte Reflexionen (z.B. von großen Fensterflächen) im Hörraum nerven gern mal das Trommelfell.

Um solche akustischen Nachteile zu vermeiden, senden hochwertige audiophile Lautsprecher auch nach hinten Hochton in den Raum (Elektrostaten, Naturschallwandler und Rundumstrahler tun das bauartbedingt).
Vorteil: der Eindruck von Räumlichkeit wird erhöht und als angenehm empfunden.

Nachteil: der Hörraum wird damit akustisch komplett angekoppelt. Dieser verändert aber sofort auch den Klang durch unberechenbare Reflexionen, Streuungen oder Auslöschungen.
Außerdem fügt er über die Laufzeiten seine eigenen Hörraum-Informationen hinzu.
Die ursprünglich audiophil abgegebene Musikinformation verwäscht und verschliert durch diesen raummodifizierten Diffusschall, durch Hall, Raummoden oder Auslöschungen - ein echtes Dilemma.


Akustik: Direktschall und Erste Reflexion
Vom Hören her sind wir alle noch Urmenschen.
Würden wir im Dunkeln durch den Urwald ziehen, würden wir bei Gefahr (z.B. ein Mammut) zwei Informationen brauchen:
Wo steht das Viech (wir erfahren das durch den Direktschall) und wie weit ist es von uns weg (diese Information geben uns Erstreflexionen des Direktschalls).
Alle weiteren akustischen Reflexionen werden nachgeordnet behandelt, da sie momentan zum Überleben unwichtig sind (Haas-Effekt).


Wie effizient unser Gehirn akustisch Unwichtiges ausblendet, können wir im Vorgarten ausprobieren: Wir filmen uns  an einem ruhigen Tag bei einer Tasse Kaffee und Vogelgezwitscher.
Aber was ist das?
Auf der Aufnahme hören wir nicht nur (lauter und härter als in der psychoakustischen Wahrnehmung) das Kaffeetassengeklapper und Vogelgezwitscher.
Wir hören plötzlich auch ziemlich laut ein vorher nicht wahrgenommenes Flugzeug, ein Moped oder einen Traktor auf dem Feld hinter der Hecke.
Nun ja, diese Geräusche hatte unser Kopf psychoakustisch ganz gnädig aus der Idylle gelöscht...
Eigentlich ganz praktisch - im Freien und im Alltagsleben!

 

Schallverarbeitung im Hörraum
Im Hörraum wirkt das alles prinzipiell ganz gleich.
Allerdings blendet unser Hirn hier im Hörraum die Nebengeräusche und Reflexionen x-ter Ordnung nicht ganz so locker wie im Freifeld aus.

Auch kann es oft nicht die "richtige" Erstreflexion erkennen. Wenn dort, wo geometrisch und zeitlich die Erstreflexion herkommen müsste, ein Teppich hängt, und kurz daneben eine Fensterscheibe hart zurückwirft, dann wird  sich irgendeine spätere Reflexion akustisch "vordrängeln".

Deshalb gibt es schalltote bzw. schallarme Räume. Diese bieten ausschließlich Direktschall und sind wichtig, um Lautsprecher einzumessen oder Musikaufnahmen auf Fehler hin abzuhören und exakt abzumischen.
Entspannt und genussvoll Hören kann und will dort aber niemand. Und niemand behauptet, dass das audiophiler Hörgenuss ist. Was also ist das Geheimnis für guten Klang?


Direktschall und gerichtete "Erstreflexionswolke"
Gedankenexperiment: Was wäre, wenn neben dem "sauberen" Direktschall auch die akustische Erstreflexion schnell, intensiv und sauber am Ohr ankommen würde?
Nun, dann würden die Folgereflexionen zwar immer noch im Hörraum toben, aber nach dem Haasschen Effekt würde sie unser Hirn unterdrücken.
Und wenn die Erstreflexionen auch noch angenehm gestreut und praktisch unverändert beim Hörer ankommen würden, stünde dem audiophilen Genuss eigentlich nichts mehr im Weg.

Lassen wir nun das Wort "eigentlich" weg. Denn exakt so unterstützen die ARAKAS Akustik-Spiegel das audiophile Hören!

Folgen Sie deshalb der Einladung: Einfach mal reinhören und ARAKAS erleben.
Oder gleich das ARAKAS Akustische Spiegel-Testset bestellen.
Damit Sie in Ihrem Hörraum, an Ihrer audiophilen Anlage mit Ihreren musikalischen Favoriten experimentieren können!